Stimmen

Prof. Herbert Post, München:
Werner Eikel gehört zu den besten Schriftküntlern unserer Zeit. Seine Arbeit offenbart die Intensität und die Leidenschaft einer zutiefst mit seinem Werk verbundenen Persönlichkeit.

Prof. Dr. Hans A. Halbey, Direktor Gutenberg Museum Mainz:
Seine Schriftblätter zeigen eine außerordentliche Beherrschung der Schrift im künstlerischen Sinn, das absolut sichere Gefühl für Proportionen und Maße und darüberhinaus ein Feinempfinden für die Ausdrucksnuancen der Schrift. Dazu kommt eine fundierte Kenntnis der historischen Entwicklung der Schriftkunst, was sich in der freien und ganz persönlich gestimmten Handhabung von historischen und fremdsprachingen Schriftarten kundtut.

Prof. Ernst Fuchs, Wien:
Die Zusammenhänge von Schrift und Zeichen im Sinne der Abstraktion, von Komposition als Gestaltung der Fläche, sowie die schöpferische Verbindung literarischer Inhalte und optisch-ästhetischer Prinzipien, sind mir durch das Werk von Werner Eikel auf überzeugendste Art näher gebracht worden. Er hat eine hohe Kunst, deren Tradition Jahrtausende zählt, für unsere Zeit wiederentdeckt und ihre Gültigkeit in einmaliger Weise in allen seinen Arbeiten erwiesen. Seit vielen Jahren verfolge ich das Schaffen dieses einzigartigen Meisters einer leider verlorengegangenen Disziplin der bildenden Kunst mit großer Bewunderung.

Prof. Dr. August Hoff, Köln:
Die immer wieder neu gestaltete Ornamentik und die durch die Liebe der Hand geadelte Schrift schaffen dem tiefen Inhalt eine würdige Form.

Prof. Dr. Jud, Darmstadt:
Daß es Eikel gelang, verschiedensprachige Texte, unterschiedlich in Charakter und Länge so nebeneinanderzusetzen, daß sie zunächst als Ganzheit und erst danach einzeln wirken, beweist, daß er die divergierenden Materialien künstlerisch beherrscht.